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Die Bengener Heimatforscher

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Bengen

 

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Karte von Peter Joerres Ahrgaumuseum
Geschichte der Dekanate Ahrweiler und Remagen

Zum Alter der Pfarrei Bengen. Es fällt. uns bei, Behandlung Pfarreien des südlichen Teils des alten Ahrgaudekanates auf, daß eine Reihe Pfarreien enge Beziehungen nach westlichen Diözesen hatten, dort beliebte Kirchenpatrone auch als ihren Patron verehren. Alles dies dürfte ein Beweis sein, daß. vom Westen her deutsche Gaue, auch schon vor Bonifatius christianisiert wurden. Auch in Bengen dürfte dies zutreffen. Der hl. Lambertus, Bischof von Maastrich, gemartert ca. 705 in Lüttich, wo sein Leib bestattet wurde, ist unser Kirchenpatron. Lüttich, das zum Erzbistum Köln gehörte und weit in unsere heutige Diözese Trier hineinreichte, scheint in früher Zeit hier Besitzungen erworben zu haben und auch für ein Gotteshaus Sorge getragen zu haben. Bestimmt war vor 1289 die Diözese Lüttichl) durch ihr Dionysiuskapitel hier begütert, die auch das Patronatsrecht .über die Kirche ad St. Lambertum in Bengen-hofen besaß. Feria IV. nach Mariä Himmelfahrt 1289 verkauften diese Stiftsherren diesen ihren Besitz mit dem Patronatsrechte in B. an den Abt und den Konvent von Steinfeld. Die weite Entfernung ließ eine gute Verwaltung der Güter und erst recht eine geordnete Betreuung der Kirche schwer bewältigen. Die näher gelegene Abtei war dazu besser imstande. Bischof Johann IV. von Lüttich wie auch Graf Wilhelm I. v. Neuenahr erteilten zu diesem Besitzwechsel, der die Mönche in Steinfeld auf 340 Mark Lütticher Währung, die Mark zu 30 grossi turonenses gerechnet, zu stehen kam, ihre Genehmigung. In dem Kauf waren alle zu dem Hof gehörigen Ländereien, Weinberge, Wlaldungen, Zehnten und Zinsen einbegriffen. Dieser Besitz wurde dann durch weiteren Ankauf 1290 noch erweitert. Aber schon früher war Heisterbach:!) hier begütert. Im Jahre 1253 vermacht der erste uns bekannte Pfarrer von Benghofen Gerard Güter dem Abte von Heisterbach, der diesen Hof 1341 Gerhard v. Landskron überließ. Aus dieser Bemerkung, daß Pfr. Gerard den , Brüdern vom hl. Geiste, d. i. die Priesterbruderschaft im Ahrgaudekanat, eine kleine Zuwendung für das Absingen der Geschichte des hl. Lam-bertus zukommen ließ, erfahren wir, daß St. Lambertus bereits damals Kirchenpatron war. Weiter erfreut uns diese Urkunde, in dem sie hinweist, daß schon 1253 B. Pfarrei war und einen eigenen Seelsorger besaß; daß schon lange vor der Aufstellung des Liber valoris von 1316 B. selbständig war, eine Pfarrei des kölnischen Ahrgaudekanates bildete. In diesem Verband blieb es bis 1802, gehörte dann vorübergehend zum Bistum Aachen und ist nun seit 1824 trierische Pfarrei im Dekanat Ahrweiler.


1) Baersch 33 u. 34: St. A. Dü. Abtei Steinfeld 15: St. A. Ko. 29. F 3: A. N. 'Rh. 138. 60
erwähnt Benghofen 1183/85..

Quelle: Kirchengeschicht 244/01 Kreisverwaltung Ignatz Goertz

Peter Schug, Geschite der Dekanate Ahrweiler und Remagen

 


In einer handschriftlichen Aufzeichnung hat Norbert Hoffzimmer die Geschichte Bengens aus verschiedenen Quellen zusammengefaßt.

Die Zusammenfassung erhebt nicht den Anspruch der Vollständigkeit.

 




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